Gebrauchtwagen made in Wolfsburg
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Als Käufer eines Gebrauchtwagens sollte man im Allgemeinen darauf achten, dass die angegebene Kilometerzahl zum Alter und Zustand des Autos passt. Erkundigen Sie sich nach der Schadstoffklasse des Wagens, dies ist für die Berechnung der Steuer wichtig und natürlich auch nach dem Datum der letzten HU und AU. Um undichte Stellen am Motor nicht auf den ersten Blick sichtbar werden zu lassen, bedienen sich einige Verkäufer einer Motorwäsche. Daher sollten Sie bei einem sauberen Motor nicht unbedingt erfreut über die Freundlichkeit des Verkäufers sein. Treten bei der Probefahrt Geräusche, Poltern oder Schleifen auf, fragen Sie nach und lassen Sie sich nicht erzählen es wäre normal. Grundsätzlich empfehlenswert ist die Mitnahme eines Fachkundigen, der sich mit dem Modell, welches Sie erwerben möchten, auskennt. Wird Ihre Bitte den Wagen vor dem Kauf in einer Werkstatt Ihres Vertrauens untersuchen lassen zu dürfen abgelehnt, könnte dies ein Hinweis darauf sein das der Verkäufer etwas zu verbergen hat. Die Marke VW kann als Kriterium für einen Gebrauchtwagen modelabhängig teilweise gute Langzeitqualitäten vorweisen.
Der Golf II - ein guter Gebrauchtwagen
Der Golf II ist ein sehr solider Gebrauchtwagen und überzeugt durch, für damalige Verhältnisse, exemplarischen Korrosionsschutz und ausdauernde Mechanik. Rund 15 Jahre nach dem Ende der Produktion zeigen sich Roststellen speziell an mechanisch belasteten Stellen wie Kabeldurchbrüchen, Fenstergummis und am Unterboden. Zu den repräsentativen Alterserscheinungen zählen der Ölverlust des Motors, spröde Bremsschläuche, leckende Wasserpumpen und verschlissene Antriebswellen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgewogen, wenn der Verkäufer bereits einige dieser Teile ausgetauscht hat. Bei guter Pflege sind insbesondere mit dem 90 PS starken 1,8-Liter-Benziner (Bj. 1983-1992) Laufleistungen von mehr als 400.000 km erdenklich. Der Golf III zeichnet sich vorrangig durch Klappergeräusche, Motorenprobleme und defekte Radaufhängungen aus. Auch ist er rostanfälliger als sein Vorgänger. Gebrauchte Kraftfahrzeuge der ersten Baujahre sind daher besonders mit Argwohn zu genießen. Die vollverzinkte Karosserie der vierten Generation bietet einträglichen Schutz vor Korrosion, dafür liegen die Schwächen gerade beim VW-Golf IV 1.9 TDI (Typ 1J, Baujahr 1997-2003) bei den schwammigen Sitzen, geräuschvollen Armaturenbrettern, durcheinander geratende Elektrik, streikenden Fensterhebern, lädierten Luftmessern und etlichen Motorschäden wegen gerissener Zahnriemen. Diesen Schwachstellen sollten Sie beim Kauf eines Gebrauchten daher besondere Aufmerksamkeit schenken.
VW Lupo und der VW Käfer
Vor Modelljahr 2000 sammelten sich beim VW-Lupo Motorschäden bei den 1.0- und 1.4-Liter-Benzinern an. Achten Sie beim Kauf eines solchen Autos daher darauf, dass hier eine nachgerüstete Zusatzheitzung enthalten ist. Bis heute quälen sich viele Lupos mit Ölverlust und schwachen Bremsen.
Das absolute Kultauto – der VW-Käfer - hat schwer mit Rost an Rahmenkopf, Achsschenkeln und Karosserie zu kämpfen. Auch die verästelte Technik produziert zahlreiche Probleme.
Ein vom Vorbesitzer gut gepflegter T4 ist meist eine gute Investition. Beim Kauf eines 2,5-Liter-TDI sollte dem Zahnriemen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dieser sollte regelmäßig vom Vorbesitzer kontrolliert und gewechselt worden sein. Der Luftmassenmesser ist ebenfalls eine Schwachstelle und geht häufig kaputt, was sich durch eine minderwertige Leistungsentfaltung und Startschwierigkeiten ausdrückt.
Bilder von der Automarke Volkswagen im Internet:


